Markenküchen günstig
dank Anbieter-Vergleich

Wie Sie erfolgreich Ihre neue Küche planen

Der Kauf einer neuen Küche will gut überlegt - und vor allem gut geplant sein. Schließlich werden Sie viele Stunden in den neu gestalteten Küchen-Räumen mit dem Putzen und Klein-Schneiden von Gemüse, Kochen verschiedenster Speisen, essen und reden mit Familie und Freunden verbringen. Da kommt einiges an Zeit zusammen.

Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt: Damit es beim Aufbau Ihrer neuen Küche nicht zu bösen Überraschungen kommt, weil der Platz zwischen Küchenschränke und Esstisch kleiner als gedacht ist. Oder weil die Steckdosen nicht an der richtigen Stelle sitzen. Oder aber weil Sie im Alltag feststellen, dass die Wege zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank viel zu lang sind. Ihre „Traum-Küche“ soll keinesfalls zum Alptraum werden. Daher sollten Sie vor allem systematisch vorgehen, wenn Sie Küchenmöbel, Einbaugeräte, Esstisch und Stühle zusammenstellen. Auf diese Weise werden Sie sicher nichts Entscheidendes vergessen und können sich in Ihrer neuen Küche einfach nur wohlfühlen.

Machen Sie Bestandsaufnahme!

Wer wird die Küche hauptsächlich nutzen? Kochen Sie alleine? Oder kocht die ganze Familie zusammen? Laden Sie gerne Freunde zum Essen ein? Wie groß ist der Hauptnutzer der Küche? Diese Frage ist nicht unerheblich. Denn die Körpergröße ist entscheidend für die optimale Höhe der Arbeitsfläche. Mit der richtigen Arbeitshöhe vermeiden Sie Rückenschmerzen bei der täglichen Arbeit in der Küche.

Bewaffnen Sie sich mit Zollstock und Skizzenblock!

Bevor es an das eigentliche Planen der neuen Küchenmöbel gehen kann, gilt es in einem Aufmaß des vorhandenen Raums alle Anschlüsse festzuhalten. Wo befinden sich Türen und Fenster? Auf welchen Höhen sind Strom- und Wasseranschlüsse installiert. Auch wenn sich die neuen Küchen-Räume noch im Rohbau befinden, sollten Sie sich über die Lage der Anschlüsse Gedanken machen. Diese können nicht willkürlich im Raum eingebaut werden. Es existieren feste Vorgaben und Maße, die eingehalten werden müssen.

Sind Sie Rechts- oder Linkshänder?

Je nachdem, mit welcher Hand Sie bevorzugt arbeiten, ergibt sich eine unterschiedliche Ausrichtung der Arbeitsbereiche. Sind Sie Rechtshänder, dann sollten die Küchenzonen Aufbewahren - Vorbereiten - Kochen von links nach rechts angeordnet werden. Ist der Hauptnutzer der Küche dagegen ein Linkshänder, sind die Bewegungsabläufe ergonomischer, wenn die drei Bereiche von rechts nach links angeordnet werden.

Oberstes Ziel: Planen Sie ergonomisch!

Sind Messer, Töpfe und Schneidebretter in direkter Griffnähe? Wie weit ist der Weg zwischen Kühlschrank, Herd und Spülbecken? Machen Sie sich schon vorab Gedanken darüber, wie Sie die einzelnen Arbeitsbereiche in der Küche verteilen. Die einzelnen Zonen sollten so platziert werden, dass sie möglichst Zeit sparend arbeiten können und die erforderlichen Arbeitsabläufe fließend in einander übergehen. Dazu sollten Sie beispielsweise Herd, Spüle und Kühlschrank möglichst in einem Dreieck positionieren.

Schön ist, was gefällt!

Im nächsten Schritt geht es darum, sich mit der eigentlichen Gestaltung Ihrer neuen Markenküche zu befassen. Welche Farbe sagt Ihnen am meisten zu? Schlicht und klassisch weiß? Oder können Sie sich Ihre Küchenfronten auch in kräftigen Rot, Türkis oder der aktuellen Trendfarbe schwarz vorstellen? Aus welchen Materialien wünschen Sie sich die Fronten der Küchenschränke? Bevorzugen Sie Holz oder eher die moderne Hochglanz-Optik? Mögen Sie den Landhaus-Stil? Oder soll Ihre neue Küche vor allem wohnlich und elegant sein? Die Austellungen der Küchenstudios und Möbelhäuser bieten hierzu ebenso reichlich Ideen und Inspiration wie die zahlreichen Zeitschriften, die sich mit dem Thema Inneneinrichtung beschäftigen.

Für jeden Topf den passenden Schrank!

Wenn es um die Anzahl und die Inneneinrichtung der Schränke geht, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, wieviel Stauraum Sie für Töpfe, Geschirr, Kochutensilien und Vorräte benötigen. Zusätzlichen Stauraum gibt es beispielsweise in den Ecken und unter der Spüle. Gerade bei kleinen Küchen sind Schränke mit Vollauszügen oder so genannte Apothekerschränke vorteilhaft. Sie bieten Ihnen uneingeschränkten Blick auf den gesamten Inhalt, ohne dass Sie sich mühsam bücken müssen. Bei den Hochschränken sind Rollladenschränke oder Hängeschränke mit Falt-, Kipp- oder Lifttüren empfehlenswert, da diese die Bewegungsfreiheit im Kopfbereich nicht behindern.

Nur mal was Schnelles zwischendurch oder Hobby-Koch der Spitzenklasse?

Wenn es um die Wahl der passenden Elektrogeräte geht, sollten Sie sich vorher überlegen, was Sie tatsächlich benötigen. Geht es Ihnen um die Zubereitung einer Tiefkühlpizza oder planen Sie gerne ein mehrgängiges Menü für Freunde und Familie? Reichen Ihnen ein einfacher Backofen oder soll es auch ein Dampfgarer sein? Auch die Größe des Kühl- und Gefrierschranks hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Achten Sie darauf, dass alle Einbaugeräte passgenau und ergonomisch in die neue Küche eingeplant werden. Backofen, Mikrowelle und Geschirrspüler lassen sich ohne Probleme hoch und damit auf Arbeitshöhe einbauen. Vergessen Sie nicht, auch einen Platz für das Abfall-System einzuplanen. Meist bietet sich hierfür die Fläche unter der Spüle an.

Bis ins kleinste Detail!

Zum Schluss geht es darum auch die letzten Details zu klären. Planen Sie besondere Extras für die Nische, das heißt für die Fläche zwischen Arbeitsplatte und Hängeschränke? Messerleiste oder auch ein Gewürzregal können Sie hier griffbereit unterbringen. Auch mit dem Lichtsystem sollten Sie sich befassen. Viel Licht benötigen Sie auf jeden Fall auf der Arbeitsfläche, damit Sie alles gut sehen können. Hier bieten sich Nischenbeleuchtungen an.

Perfekt! Der Plan Ihrer neuen Küche steht. Informieren Sie sich zusätzlich über Liefer- und Aufbauzeiten der Küchenanbieter. Auch bei den Garantiezeiten gibt es bei den Herstellern Unterschiede, die Sie auf jeden Fall kennen sollten. Wurde Ihre gewünschte Einbau- oder Modulküche von Fachleuten aufgebaut, sollten Sie alle Schränke und Einbaugeräte auf Mängel überprüfen. Und vergessen Sie auch nicht, sich alle Elektrogeräte vorführen zu lassen!

Damit Ihre Küchenplanung auf jeden Fall zum erfolgreichen Projekt wird, haben wir Ihnen auf der folgenden Seite und hier zum Direkt-Download eine Checkliste als kleine Unterstützung zusammengestellt.