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Die Einbauküche - Individualität für jeden Raum

Einbauküche

Unter einer Einbauküche versteht man grundsätzliche die Möblierung, bei der die Küchenelemente durchgehend mit einer Arbeitsplatte verbunden sind. Die Einbauküche wird als Einheit geplant und die Küchenmöbel sind sowohl in der Größe als auch in der Höhe standardisiert. Dadurch erhält die Einbauküche eine einheitliche Optik.

Die Einbauküche ist eine „Erfindung“ des 20. Jahrhunderts und gehört seitdem zu einer der beliebtesten Küchenarten. Sie löste die bis dahin gebräuchliche Modulküche ab, die aus verschiedenen Einzelmöbeln bestand, die miteinander kombiniert wurden.

»Frankfurter Küche«

Als Prototyp der heutigen Einbauküche gilt die so genannte „Frankfurter Küche“. Sie wurde bereits 1926 von der Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entworfen. Dahinter stand die Idee, eine Küche einzurichten, in der die Arbeitsbereiche eng beieinander liegen. Handlungsabläufe sollten so rationalisiert werden. In Deutschland wurde die „Frankfurter Küche“ ab 1944 zum absoluten Trend, als diese innerhalb von vier Jahren in über 10.000 Wohnungen eingebaut wurde.

Der große Vorteil einer Einbauküche ist, dass aufgrund der einheitlichen Planung und der durchgehende Arbeitsplatte, vergleichsweise einfach und schnell eine optimale Nutzung des Küchenraums erreicht werden kann. Die Standards der Strom- und Wasseranschlüsse sind in Mietwohnungen bereits vorgegeben, so dass der Einbau einer solchen Küche meist sehr einfach ist. Für die Anordnung der Küchenmöbel sind verschiedene Formen möglich: zum einen die einzeilige und zweizeilige Küche; zum anderen bieten die Hersteller Küchen in L-, U- und G-Form an. Aber auch eine ausgegliederte Kücheninsel ist planbar.

Zu bedenken ist jedoch, dass bei dieser Küchenart Erweiterungen nur schwer realisierbar sind. Stehen Ihnen außerdem noch mehrerer Umzüge bevor, sollten Sie sich eher für den Kauf einer Modulküche entscheiden. Die Einbauküchen werden passgenau entsprechend des zur Verfügung stehen Platzes geplant. Der Aufbau solch einer Küchenart in einem anderen Raum stellt sich daher meist als schwierig heraus.

Die einzelnen Elemente der Küche haben in der Regel eine Tiefe von 60 cm. Die Küchenhersteller bieten aber auch Küchenmöbel mit einer geringen Tiefe von 45 cm an.

Preise variieren stark

Die Preise der Einbauküchen sind nur schwer vergleichbar. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle - unter anderem die Form, aber vor allem die Ausstattung.

  • Jeder einzelnen Schrank kostet bei einer Einbauküche zwischen 50 und 200 Euro, abhängig davon für welche Technik, welches Material und welche Ausführung Sie sich entscheiden. Drehbare Rondelle oder sogenannte „LeMans-Schränke“ treiben den Preis ebenso nach oben wie Tip-o-Technik oder eine Dämpfung der Türen.
  • Auch mit der Auswahl der Elektrogeräte wie Backofen, Kühlschrank oder Dunstabzugshauben beeinflussen Sie den Gesamtpreis. Energiesparende Modelle oder besonders leise Ausführungen haben oftmals auch einen höheren Anschaffungspreis.
  • Aber auch Spülbecken, Beleuchtung, Spritzschutz und Arbeitsplatten sind wichtige Elemente jeder Einbauküche. In der einfachen Ausführung müssen Sie hierfür bei der Zusammenstellung Ihrer Küche 50 bis 100 Euro einplanen. Wünschen Sie hier jedoch ein besonderes edles Material oder eine Sonderanfertigung, so schlagen diese auch schnell mit mehreren hundert Euro zu buche.